Es gibt eine ganz wesentliche Entscheidung im Leben. Und diese Entscheidung hat eine Wahl. Wer bin ich? Aber die Wahrheit ist: diese Wahl ist nur den wenigsten Menschen bewusst.
Warum?
Sie ist leise und schleichend. Wir merken es nicht einmal, da wir uns nur allzu häufig und zu gerne dem Treiben der Masse hingeben. Der Mensch liebt es bequem und lässt sich die Bequemlichkeit gern auch was kosten – manchmal eben auch sein eigenes Leben. Das ist grundsätzlich auch zu jedem Zeitpunkt zu ändern, es sei denn die Sucht der Suche hat einen Zenit überschritten, die den Rückführungsprozess in eine Natürlichkeit langwierig macht und eine professionelle Begleitung erfordert.
Worum geht es?
Die Suche nach Deiner ureigenen Natur.
Wir streamen, wir chatten, wir bingen, wir flexen 365/24/7 – den ganzen Tag.
Der Grund warum immer mehr Coaches in die Welt treten ist die Tatsache, dass es einen immer größeren Bedarf an Betreuung und Hilfe gibt von Menschen, die sich verlieren. Verlieren in den Optionen, verlieren in den Rollen, verlieren in Anforderungen, anstatt ihre eigene Großartigkeit mit der Welt zu teilen.
Das führt dazu, dass wir Identitäten annehmen, die vielleicht dem Zeitgeist entsprechen, jedoch nichts mit unserer eigentlichen Natur zu tun haben. Das ist der Prozess des Experimentierens. Wer bin ich? Was ist der Sinn des Lebens?
Auf der Suche nach unserem wahren Ich entstehen Helden und Halunken, die sich, wie das Licht und die Dunkelheit, das Yin und Yang immer wieder begegnen und gegenseitig herausfordern. Der Stoff unendlich vieler Hollywood-Filme und das Rollenmodell für Lebensentwürfe der westlichen Welt.




Nur an welcher Stelle findet das Verbindung? Verbindung mit unserem natürlichen Ausdruck.
Wir suchen Bedeutung und benötigen ständig externe Anerkennung, um das Gefühl zu haben, SEIN zu dürfen, was uns in eine kontinuierliche Blockade von fehlendem Ausdruck führt. Unser Gehirn produziert in der Folge weniger Dopamin und das Glücksgefühl bleibt aus. Das ist der Grund, warum wir uns mit Konsum belohnen und in einer Schleife von Übersprungshandlungen gefangen sind, um uns lebendig zu fühlen.

What a mess? Wir hauen uns die Axt ins Bein und halten das für Normal. Und die Rechnung entsteht in dem Moment, wo die Kapelle aufhört zu spielen. Dann wird es leise und wir rufen nach Authentizität, nach Übereinstimmung mit unserer Musik, dem eigentlichen Klang unserer Stimme. Was für ein Wahnsinn!
Wie aber erkennen wir die Wahl?
Die Wahl beginnt bei unserer natürlichen Energie und damit Begeisterung. Wie produzieren wir natürlich Dopamin? Indem wir uns in unsere Energie begeben, unsere Farben wahrnehmen, unsere Bilder, unsere Temperatur, unsere Melodie spielen. Genau hier beginnt das Verrückte – wir leben uns. Das Einzige, was uns jetzt daran noch stört ist der Umstand, ob wir uns das erlauben dürfen? Ist das wirtschaftlich tragbar?
Das, was wir im Kopf möchten, ist in der Regel überhaupt nicht das, was wir Herz brauchen.
Du möchtest vielleicht im außen reich sein, dann braucht es reich sein im Inneren und damit einen Wert für das Ganze.
Du möchtest glücklich sein im außen, dann braucht es glücklich sein im Inneren und damit einen Wert für das Ganze.
Du möchtest geliebt werden im Außen, dann braucht es Selbstliebe im Inneren und damit Liebe für das Ganze.
Was brauchst Du, um glücklich zu sein?
Glücklich sein ist der Ausgangspunkt und nicht das Ziel.
„Der Weg ist das Ziel“ meint ist, dass wir glücklich sind, in dem Augenblick, wo wir das tun, was uns erfüllt, uns Freude bereitet, uns Zeit vergessen lässt. Das hat nichts mit Geld zu tun. Geld ist das Resultat von Energie. Und natürlich kannst Du das mit Willenskraft leisten, bis der Körper und der Verstand in seine Grenzen kommt.
Viel zu lange haben wir uns Geschichten darüber erzählt, was wir leisten müssen, um JEMAND zu sein, obwohl wir jemand sind. Ständig umgibt uns eine Bewertung unserer Person als Funktion eines Systems, welches nicht unseres ist.
Es ist an der Zeit das eigene Leben wahrzunehmen, die eigene Liebe zum zentralen Punkt des Ausdrucks zu machen und mit aller Wirksamkeit selbst festzulegen, welche Wege Du gehst, was Du arbeitest, und wie lange, ohne unterschwellig Rechenschaft an Deine Eltern zu leisten.
Wir müssen keinem etwas beweisen. Niemanden.
Einfach leben.